Wort zum Sonntag 29.01.2012

geschrieben von Pfarrer Branig am
Donnerstag, den 02.02.2012

 

„Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“                                                                                             Jesaja 60, Vers 2

Da müht sich David nun schon so viele Jahre mit seiner ganzen Familie, nicht ungerecht gegenüber den Menschen zu werden, die von seinem Glauben nichts wissen wollen. Früher machten sich seine Mitschüler mit Rückendeckung manch eines Lehrers an seiner Schule über die Christen in der Klasse lustig. Mit Gott konnten Sie gar nichts anfangen.

Das war für Sie wie ein Märchen, ein Schwindel, bestenfalls noch eine gute Nachtgeschichte für ewig Gestrige. Nur gut, das ist bereits lange her. Heute besuchen seine Kinder einen christlichen Kindergarten und erfahren durch die Erzieherinnen etwas vom Gott des Volkes Israel, von dem groß gewordenen Jesuskind und was das mit dem Leben der Menschen in der heutigen Zeit zu tun hat. Mit Freunden unternimmt Davids Familie gern gemeinsame Ausflüge. Für ihn und seine Frau hat sich bereits sehr oft bewiesen, dass Gott seine Versprechen, wie sie in der Bibel aufgeschrieben stehen, gehalten hat. So, wie der Prophet Jesaja es bereits vor mehr als 2600 Jahren aufgeschrieben hat, vertrauen Menschen bis heute in aller Welt ihrem Schöpfer. Der Glaube verhindert nicht das Leid in unserer Welt. Das Böse breitet sich oft enorm schnell aus und die Ungerechtigkeit gehört wie eh und je zum Alltag der Menschen. Dem wollen Christen durch ihren Glauben etwas entgegenstellen. Die Kraft zur Hoffnung gibt Gott uns mit solch einem Wochenspruch. Ihnen, liebe Leser und Leserinnen wünsche ich eine gesegnete Zeit.

 

Pfarrer Stefan Branig, Tröbitz

 

zurück ...