Wort zum Sonntag, dem 13. Mai 2012

„Spieglein, Spieglein an der Wand ...“

Sicherlich haben die meisten von uns heute wenigstens schon einmal in einen Spiegel geschaut. Denn Spiegel gehören zu unserem Alltag und unserer Körperpflege einfach dazu.

weiterlesen

Wort zum Sonntag - 06.05.2012

Zweifeln... wer kennt das nicht! Und gerade in der Zeit nach Ostern, wo man von so etwas Merkwürdigem in der Kirche hört wie: Leben trotz Tod. Die Bibel selbst nennt diesen Zweifel beim Namen: Thomas, ein Jünger Jesu kann‘s einfach nicht glauben...

Ein Filmklassiker von 1957 mit Henry Fonda greift dieses Motiv des Zweiflers auf: „die 12 Geschworenen“ von Sidney Lumet.

Der Kontext dieses Filmes sind die ausgehenden 50er in den USA geprägt von Rassismus und gesellschaftlicher Spaltung.

Mich jedenfalls hat er das letzte Mal, als ich ihn im Fernsehen sah, gepackt. Ich zappte lustlos durch die Programme und dann dieser Film, mitten im Geschehen, ein weißer dicklicher Mann eschauffierte sich über einen schwarzen Jungen, der seinen Vater ermordet haben soll...

weiterlesen

Wort zum Sonntag von Pfarrerin Kerstin Höpner-Miech - 29.04.2012

Andacht zum 29.04.2012

Dieser Sonntag im Frühling ruft etwas in Erinnerung, was in unseren Breiten und unseren Kreisen nicht üblich ist: das Jubeln. Wann haben Sie das letzte Mal gejubelt? Bei einem Sieg der Lieblingsfußballmannschaft? Über billige Preise? Über einen Besuch von einem Freund?

Mir fällt nicht ein, wann ich zuletzt gejubelt habe. Ich kenne herzliches Lachen, stille Freude, auch Schadenfreude. Aber bei Jubel denke ich Richtung Karneval, Richtung Südeuropa oder Südamerika, wo Menschen mit anderer Mentalität und Kultur leben.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 01.04.2012

Liebe Leser,

eine Mutter beklagt sich beim Lehrer ihres Kindes über vermeintlich ungerechte Benotung. Zurecht oder zu Unrecht? Das ist von außen schwer zu entscheiden.

Ein Vater setzt den Trainer seines Sohnes unter Druck, damit der öfter auf seiner Lieblingsposition spielen kann. Möglicherweise hat er auch recht, aber wir wissen es nicht ohne Weiteres. Ein Angestellter hätte gerne mehr Lohn am Monatsende, ein Arbeitgeber mehr Überstunden von seinen Arbeitern, ein Investor mehr Steuernachlässe, ein Lebenspartner mehr Zuwendung. Die Reihe liesse sich fortsetzen. Denn wir wollen ja nur das Beste für unsere Kinder und für uns selbst. Warum auch nicht, wenn es zu bekommen ist?

weiterlesen

Wort zum Sonntag 11. 03. 2012

Wer ist ein Heiliger?

Sind Sie, lieber Leser, ein Heiliger, oder Sie, liebe Leserin, eine Heilige? Sicher winken Sie ab. Ein Heiliger ist doch ein ganz besonderer Mensch, der sich hervorragend von anderen Menschen unterscheidet. So denken wir.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 26.02.2012

Rückkehr – zu Gott

Eine Betrachtung zur  Passions- und Fastenzeit

 

Natürlich – der Mensch weiß, was für ihn gut ist. Vergißt er das, muß er büßen. Wer ein Glas zu viel trinkt, kommt am nächsten Morgen schwer in die Gänge. Wer den Frust mit Süßigkeiten wegdrückt, mag seine Badezimmerwaage bald nicht mehr sehen. Wer Geschwindigkeitsbegrenzungen fröhlich mißachtet, geht vielleicht irgendwann zu Fuß. Wer im Halteverbot parkt, wird via Knöllchen zur Kasse gebeten und muß finanziell büßen.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 19.02.2012

Narrenspiegeleien

Die V. Jahreszeit läuft gerade auf Hochtouren. Am kommenden Mittwoch, am Aschermittwoch, beginnt die 40-tägige Fastenzeit und damit endet normalerweise die ausgelassene Fröhlichkeit. Bis dahin wird in zahlreichen Büttenreden noch einmal richtig vom Leder gezogen. Die Schwächen prominenter Personen werden aufs Korn genommen und wir können herzhaft loslachen. In den Büttenreden geht es über Vieles her: über Verfehlungen der Promis, aber auch über uns und unsere Schwächen, die schonungslos benannt und belacht werden. Im Karneval wird uns der Spiegel vorgehalten. Über die Schwächen der anderen zu lachen, fällt uns nicht schwer- jedoch die eigenen Fehler einzugestehen- dazu braucht man gewaltig viel Humor.

weiterlesen

Gedanken zum Tag 19.02.2012

Eine sprudelnde Quelle zum Leben

Die Bibel redet an vielen Stellen Tacheles. So auch in dem Predigttext für diesen Sonntag Aus dem Prophetenbuch Amos, Kapitel 5, die Verse 21 – 24. Es geht gegen die Scheinheiligkeit – nicht nur in der Kirche, sondern allgemein – und für die aufrichtige Gerechtigkeit. Da redet ein politisches Gremium: „Wir müssen sparen!“ und verwehrt den sozial Schwachen eine angemessene Sozialhilfe.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 12.02.2012

Nun ist aber mal gut! Schluss mit dem ewigen Gerenne! Jetzt ist es Zeit, endlich einmal einen Gang zurückzuschalten. Gerade heute. Mitunter ist es echt schwierig, mal Pause zu machen und innezuhalten, sich Zeit zu nehmen, um etwas Schönes zu entdecken, Zeit um mal wieder richtig gut zuzuhören, um Löcher in die Luft zu gucken oder einfach die Augen zu schließen und für sich selbst da zu sein.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 05.02.2012

„Wir liegen vor dir mit unserem Gebet“ Buch Daniel 9, 18

Vor wenigen Tagen habe ich die Pressemitteilung gelesen. Zwei Männer hatten die Leiche des 10jährigen Mädchens gefunden, das durch den Abbruch von Kreidefelsen auf Rügen verschüttet worden war. Das Unglück war am 26. Dezember geschehen. Die Mutter und ein zweites Kind konnten verletzt geborgen werden. Doch nach dem 10jährigen Mädchen hatte man vergeblich gesucht, bis man den Einsatz abbrach. Nun waren zwei Männer bei einem Kontrollgang entlang der Küste auf die Leiche des Kindes gestoßen, nicht weit entfernt von der Unglückstelle.  

weiterlesen

Wort zum Sonntag 29.01.2012

 

„Über dir geht auf der Herr, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.“                                                                                             Jesaja 60, Vers 2

Da müht sich David nun schon so viele Jahre mit seiner ganzen Familie, nicht ungerecht gegenüber den Menschen zu werden, die von seinem Glauben nichts wissen wollen. Früher machten sich seine Mitschüler mit Rückendeckung manch eines Lehrers an seiner Schule über die Christen in der Klasse lustig. Mit Gott konnten Sie gar nichts anfangen.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2012-01-15

Engel - Boten der Hoffnung


Liebe Leserinnen und Leser,
Warum sind die Engel weggeflogen? Weil sie Flügel haben.
So wie der Geist Gottes später bei Jesu Taufe in Gestalt einer Taube vom Himmel herabkommt, so stellen wir uns auch die Boten Gottes vor: Dass sie aus den lichten Höhen, in denen wir Gott vermuten, herabfliegen zu uns Menschen und sich dabei auf kaum beschreibbare Weise fortbewegen, sich annähern und wieder fortmachen.
Inzwischen haben wir Menschen den Luftraum erobert und mit großem Einsatz
an Material zu einem weltumfassenden Verkehrsweg gemacht.
Aber Engel sind mir auf meinen Flugreisen noch nicht begegnet.

weiterlesen

Wort zum Sonntag Heilig Abend

Wenn's mir nur weihnachtete
»Ach, mir ist gar nicht wie Weihnachten.« Es ist die Woche vor dem Fest, und dieser Satz begegnet mir in fast jedem Gespräch. »Wir werden in diesem Jahr wohl keinen Schnee bekommen.« wird meist als Grund hinterhergeschoben. Ich ziehe die Stirn kraus und beginne zu verteidigen, wie toll ich es finde, wenn Weihnachten kein Schnee liegt und ein warmer Wind geht, weil ich viel unterwegs bin. Aber eigentlich würde ich am liebsten fragen: Wie müsste es denn sein, dass Ihnen wäre wie Weihnachten?

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-12-11

Advent im Baumarkt

Ein Sonnabend im Advent, irgendwo zwischen einem Regal mit Vogelfutter und dem Tisch voller Orchideen schlendert ein Mann im besten Alter. Er macht nicht den Eindruck, als sei er auf der Suche nach irgendwas. Aufgefallen ist er mir, weil er ein altes englisches Weihnachtslied vor sich hin pfiff. Ich glaube „Joy to the World, the Lord is come“ erkannt zu haben.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-12-04

Brief an Jesus

Hallo Jesus, bald ist es wieder soweit. Freust du dich schon auf deinen Geburtstag? Das wird wieder ein Riesenfest! Die ganze Welt wird dabei sein. Und es wird laut und teuer,  mit vielen Lichtern und es wird nach Glühwein riechen überall.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-11-06

Erinnert euch an den Regenbogen

 

Wir drängeln uns unter das kleine Vordach des Supermarktes. Es regnet in Strömen. Grummeln und meckern geht um. Jeder ist vollgepackt mit dem Einkauf. Einige rennen zu den Autos, Andere hoffen dass es nur eine Husche ist die vorüber geht. Mitten in dieser dunklen Szenerie tauchen entfernte Sonnenstrahlen auf, die den dunklen Wolken Paroli bieten. Und schließlich spannt sich in der Ferne ein leuchtender Regenbogen wie ein Tor über unsere Region. Für einen Moment ist es ruhig bei uns unterm Dach. Alle Blicke sind gebannt auf dieses Wetterspiel. Ein Augenblick des Friedens breitet sich aus, inmitten des Unwetters.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-09-25

                   Reich und doch arm? – Gedanken zum 14. Sonntag nach Trinitatis

Unsere Bibel ist voller Sätze, in denen eine gehörige Portion Lebenserfahrung steckt. Es sind Worte, die aufgeschrieben wurden von Menschen, die an der einen oder anderen Stelle ihres Lebens gespürt haben: Gott gibt meinem Leben Sinn. Der Glaube ist eine Kraft, die mich trägt. Oder die plötzlich überrascht wurden von einem Ereignis, das sie aufmerken ließ: Gott ist da – auch für mich!

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-09-18

Wort zum Sonntag

                            geschrieben von Gemeindepädagogin Georgi

Die Kinder, die am Nachmittag zum Kindertreff gekommen sind, sitzen unruhig auf ihren Plätzen. Sie sind gespannt, wie die Geschichte weiter geht, die ich ihnen in der vorigen Woche angefangen habe zu erzählen.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-09-11

Kirchen – Häuser Gottes für die Menschen

Am kommenden Sonntag findet wieder der Tag des offenen Denkmals statt. Viele Kirchen werden geöffnet sein. In etlichen wird es besondere Veranstaltungen und Konzerte anlässlich dieses Tages geben. Kirchen sind sehr häufig die ältesten Gebäude unserer Dörfer und Städte. Sie sind Zeichen der Ortsgeschichte. An den Umbauten der Gebäude und vielen Einbauten in den Kirchen wird sichtbar, was unsere Vorfahren gedacht und geglaubt haben.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-08-28

„Highway to Heaven“ – „Die Straße zum Himmel“

Diese Woche war wieder lang und arbeitsreich. Manche Gespräche gehen mir noch nach. Die Hitze staute sich im Büro und im Hirn. Viele Termine waren abzuarbeiten. Immer schön freundlich bleiben. Jemand war krank geworden.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-08-14

Liebe Leserinnen und Leser,

darf man Dinge segnen? Oder etwas genauer: darf ich als evangelischer Pfarrer Gegenstände segnen, also als kirchlicher Amtsträger um Gottes Segen bitten für Gebäude, für Brot, für Kollekten im Gottesdienst, für Feuerwehrautos?

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-07-24

Wir brauchen Wegweiser

Eine Fotosafari  in  Namibia. Wunderbare Tage mit viel schönen Erlebnissen. Eines Tages eine Panne an unserem Geländewagen in der Wüste. Meine Frau und ich werden aufgehalten. In Afrika wird es abends schnell dunkel. Hatten wir den Wegweiser übersehen oder gab es gar keinen Hinweis auf den Weg zum Nachtquartier? Wir wissen es nicht.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-07-17

Auge um Auge … lässt die Welt erblinden

                                                       geschrieben von Sup. i. R. Oehmichen

„Wie Du mir, so ich Dir.“ Das ist das Prinzip der Vergeltung. Das fängt schon im Sandkasten an und geht auf dem Schulhof weiter: Schubst Du mich, dann schubs ich Dich. Haust Du mir eine, dann kriegst Du eine wieder. Auch das vorzeitliche „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, das uns in den ältesten Teilen der Bibel überliefert wird, ist diesem Gesetz der Vergeltung verpflichtet. Doch es setzt eben auch klare Grenzen. Und wir tun gut daran, nicht Selbstjustiz oder gar Rache zu üben, sondern die Ahndung von Straftaten den Gerichten zu überlassen.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-06-19

Wort zum Sonntag 19.06.2011

                                              geschrieben von Marlén Reinke, Pfarramt Massen/Breitenau

„Wenn du eine Sternschnuppe siehst, dann kannst du dir etwas wünschen! Aber Du darfst keinem verraten, was du dir gewünscht hast, sonst geht der Wunsch nicht Erfüllung.“ Das sagte mein Vater zu mir, als ich noch klein war. So wie unzählige andere Eltern es auch tun.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-06-05

Himmeln ist nicht gewünscht

In den neun Tagen vor Pfingsten ist Warten angesagt, nicht himmeln.

Wer warten kann, erhofft ein günstiges Geschehen aus der Horizontale. Wer himmelt, stolpert leicht. Teenager mit Eventerfahrung wissen das recht gut. Die Begeisterung kommt. Das ist sicher. Schließlich ist der Himmel immer für Überraschungen gut. Warten aber muss sein. Warten will sogar gelernt sein.

„Ich warte auf dein Heil“, ist ein praktikabler Schlüsselsatz für Fromme und solche, die irgendwas aushalten wollen oder müssen.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-05-29

Sonntag Rogate

                              von Pfn. E. Koppmann

Die Glocken rufen zum Gebet. Wieder einmal knöpfe ich einen weißen Kragen an meinen schwarzen Talar. Ich nehme die sorgfältig ausgearbeiteten Unterlagen, mein Gesangbuch und die Bibel und gehe hinaus in den Garten Richtung Friedhof.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-05-22

Liebe Leserinnen und Leser,

dieser Sonntag trägt im kirchlichen Raum seit vielen Jahren den Namen „Kantate“. Kantate, das bedeutet: Singet, nach dem ersten Vers des 98. Psalms: „Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder.“

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-05-15

Freude, richtig große Freude, Begeisterung gar, die sich in Jubel und Jauchzen  ausdrückt, wann haben wir das zum letzten Mal erlebt? Vielleicht bei gelungenen Aktionen der eigenen Mannschaft im Fußballstadion.  Freude ist spontan. Trotzdem muss ich nachdenken. Und das Ganze wird noch schwieriger, weil bei allem, was ich auch schreiben will, immer gleich ein ABER mit schwingt, für das die Buchstaben gar nicht groß genug sein können.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-05-08

 Guter Hirte – erst recht nach Ostern.

Jesus sagt: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben.
                                                                                 Johannes 10, Verse 11.27.28

Seit dem Osterwochenende ist das Leben in seiner ganzen Kraft und Fülle wieder zurückgekehrt. Ich spüre dies an mir selbst. Der Lebensmut ist neu erwacht. Unglaublich, wenn ich zurückblicke, was das mit mir gemacht hat.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-04-17

Kreuzworträtsel

                                                             geschrieben von Pfr. Magirius

Lösen Sie auch so gern Kreuzworträtsel? Ein schöner Zeitvertreib, der das Gehirn trainiert und manche Wissenslücke schließt. Und am Ende ergibt das eine Wort das andere. Vielleicht gewinnen wir einen schönen Preis, wenn wir die Lösung einschicken!?

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-04-10

Gottvertrauen und Verantwortung

                                                            geschrieben von Sup. i. R. Oehmichen

Jerusalem im Jahre 701 vor Christus. Ein Herr steht vor den Mauern der Stadt. König Hiskia hat sich der Großmacht Assyrien widersetzt. Ein vernichtendes Strafgericht erwartet ihn und die Menschen in der Stadt. Keine Chance gegen die Großmacht, keine Hilfe von irgendwoher.  Doch es kommt anders. Hiskias Gottvertrauen wird nicht enttäuscht. Die Feinde ziehen ab. Jerusalem ist gerettet.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-04-03

„Traurig werden sie sein, die folgenden Monate, die üblicherweise zu den schönsten in Japan zählen, denke ich. Es ist Frühling. Es ist Kirschblütenzeit, und die Abendnachrichten werden normalerweise täglich mit der aufregenden und wichtigen Information eröffnet, in welcher Region des Landes diese Blüte gerade beginnt.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-03-27

Liebe Leserinnen und Leser,

in der Passionszeit gedenken wir Christenmenschen der Leidenszeit von Jesus Christus bis hin zur Kreuzigung und Auferstehung. Diese Zeit des Bedenkens kann unterstützt werden durch das Fasten, also den Verzicht auf Gewohntes, Betäubendes oder Ablenkendes.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-03-06

Prioritäten setzen!

Action ist gefragt. Action ist „in“. Ein Junge sagte einmal der amtierenden Pastorin nach dem Weihnachtsgottesdienst: „War das langweilig. Warum machst du keine Action. Pop-Musik, das hätte mir Spaß gemacht.“ Ja, nicht nur im alltäglichen Leben sind Action gefragt, sondern inzwischen auch weithin in der Kirche. „Die Statistiken machen klar, dass nach menschlichem Ermessen in 30 Jahren vielerorts vielleicht keiner mehr da ist“. So steht es in einer Kirchenzeitung. Also Action! Strukturreform, Perspektivprogramme, Bestellung von „Beauftragten“ für bestimmte Bereiche, Werbeaktionen,  Fundraising (Geldbeschaffung) usw.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-02-27

Die Sonne bringt alles an den Tag

Die Sonne bringt alles an den Tag, so jedenfalls pflegte früher meine Oma immer zu sagen. Als Kind war mir noch nicht so ganz klar, was sie damit meinte. Ich habe damals nur die Wut gespürt, die in ihren Sätzen lag.  Heute verstehe ich ihre Worte besser.

weiterlesen

Gedanken zum Sonntag, den 13. Februar 2011

Am 13. Februar gedenken viele Menschen der verheerenden Luftangriffe 1945 auf Dresden. Sie haben das Leid dieser Bombennacht vor Augen. Damit verbindet sich das Gedenken an die Millionen Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen und des Zweiten Weltkrieges.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-02-06

Wort zum Sonntag

                                                    geschrieben von Gem.pädn. i. E. Marlen Reinke, Massen

Meine Tochter lernt gerade lesen und schreiben. Sie geht in die erste Klasse.

Mit Begeisterung versucht sie alles zu lesen, was um sie herum geschrieben steht.

Neulich beim Frühstück schaute sie wieder lange und gebannt auf eine Verpackung auf unserem Frühstückstisch.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-01-30

Gegen die Herrschaft der Mutlosigkeit

Eben kam es in den Nachrichten. 37 Tote. Bagdad. Ich kann es bald gar nicht mehr hören: Wieder ein Terroranschlag, wieder Tote, Verletzte, Verzweifelte. Unscharfe Videos, von explodierenden Bomben, rasende Krankenwagen. Moskau vor ein paar Tagen, ansonsten Kabul, Pakistan… überall. „Nichts ist gut“ hat damals Margot Käßmann gesagt gegen alle, die es schönreden wollen. 

Ich fühle mich so machtlos. Warum hat das Zerstörerische anscheinend so deutlich die Oberhand?   

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-01-23

Liebe Leserinnen und Leser!

Danke moderner Technik lässt sich jeder Ort auf dieser Welt anpeilen und metergenau bestimmen. Man könnte sogar losfahren und sich dorthin begeben.

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-01-13

Gedanken zum Tag (15./16. Januar 2011)

Gott auf der Spur

Schneebedeckte Landschaft ringsum, wie wir es diese Wochen hatten. Die Meisen sitzen im Vogelhaus und der Häher holt sich die Walnüsse aus dem Schuppen. „Heute Nacht ist der Marder übers Dach in den Stallboden gekommen!“ „Hast du ihn gesehen?“ „Nein, aber ich habe seine Spur im Schnee entdeckt!“ „Das war eine Katze.“ „Ich kenne die Spuren und weiß: Es war ein Marder! Ihn selbst habe ich nicht gesehen, aber er hat seine Spur hinterlassen.“ „Respekt, ein unsichtbares Wesen  zeigt seine Spur, und die gibt Gewissheit.“

weiterlesen

Wort zum Sonntag 2011-01-01

„Eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden!“                                                                                               Matthäus 7, Vers 1

Zwischen Weihnachten und Jahreswechsel haben viele Familien Besuch von ihren Kindern und Enkeln. Die Freude über das lang ersehnte Beisammensein steht uns ins Gesicht geschrieben.

weiterlesen